Ist BARFEN wirklich die richtige Ernährung für meinen Hund?

Gehen wir doch mal mit unserem logischen Menschenverstand an die Sache ran:

Der Hund ist ein Fleischfresser und er würde seine Beute mit Haut, Fell, Knochen, Knorpel und Innereinen fressen?

Stimmt. Haken dran


Der Hund klaut dem Bauern ca. 80 % seiner täglichen Nahrung in Form von Getreide vom Feld?

Stimmt wohl eher nicht.

Der Hund erbeutet jeden Tag zur selben Uhrzeit seine Nahrung und hat dadurch jeden Tag eine ausgewogene Mahlzeit.

Stimmt wohl eher auch nicht, da der Hund keine Uhr hat.

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Der Hund benutzt Konservierungsstoffe um die Nahrung, die er gerade nicht fressen kann, haltbar zu machen.

Ist eher absurd, weil der Hund die restliche Beute einfach nur vergaben und sie später fressen würde.


Jetzt mal zu den Alternativen des Barfens:


Trockenfutter:

Besteht zu ca. 80 % aus Getreide und anderen „Füllstoffen“. Der Fleischanteil liegt bei max. 15 %. Weiter sind meistens Konservierungsstoffe und Zucker enthalten.

Nassfutter:

Auch hier ist der Anteil von Fleisch eher gering ebenso sind Konservierungsstoffe enthalten.

Die Fertigfuttermittelindustrie ist ein Milliardengeschäft und von Lobbyisten durchsetzt.

Selber Kochen oder Tischabfälle:

Auch eine Möglichkeit, aber widerspricht, da gekocht oder teilweise sogar gewürzt der Idee (siehe oben) der natürlichen Hundeernährung. Aber m. E. immer noch besser als Fertigfutter weil der Hundehalter selbst entscheidet was in den Napf kommt Es kann hier auch das Problem der Konservierungsstoffe umgangen werden.

Jetzt zum Barfen:

Beim Barfen erreicht man nicht jeden Tag ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Mineralstoffen, Vitaminen, Ballaststoffen, Proteinen usw.

Aber würde das in freier Natur denn immer so sein? Nein, eine ausgeglichene Ernährung erfolgt über Wochen und nicht pro Tag. Auch bei ihnen als Mensch ist das doch nicht anders.

Es ist wissenschaftlich nicht belegt ob Barfen oder Fertigfutter besser oder schlechter, gesund oder ungesünder ist. Ich persönlich halte mich soweit möglich aus dieser, mit vielen Emotionen, geführten Diskussion heraus.

Jetzt aber zu der Glaubensfrage: Welche Ernährung ist die Beste für ihren Hund?

Nun ja, diese Entscheidung kann ihnen keiner abnehmen, aber fragen Sie doch mal ihren logischen Menschenverstand. 

Ich habe zoologische Gärten angeschrieben, um zu erfahren wie diese ihre Fleischfresser ernähren. Keiner hat uns geschrieben, dass Fertigfutter in Form von Trocken- oder Nassfutter aus der Dose zum Einsatz kommt. Warum wohl nicht?

Einflussnahme:

Klar, ist das, was hier geschrieben ist, auch eine Art von Meinungsbildung in die Richtung pro BARF, aber letztendlich müssen Sie als Mensch eine Entscheidung über die Ernährungsweise ihres Hundes treffen und dazu stehen. Egal, für was sie sich entscheiden.

Fazit:

Ich habe mir meine Meinung gebildet und eine Entscheidung getroffen und damit kann Puri und ich gut leben.

LG

Jürgen

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