Verdauung des Hundes

Dog Internal Organs Anatomy - Anatomy of a Male Dog Internal OrgDas Verdauungssystem ist ein muskulöser Schlauch, der an der Innenseite mit Schleimdrüsen ausgestattet ist. Hunde besitzen 42 Zähne, von denen die meisten spitz und scharf sind. Optimal zum Reißen und zerschneiden von Fleisch. Das Kiefergelenk des Hundes ist unbeweglich, öffnet und schließt sich wie ein Scharnier, so können Hunde Ihre Nahrung nicht zermahlen wie es beispielsweise Pflanzenfresser können.

Jetzt folgt schon der Vorderdarm der aus Speiseröhre und Magen besteht. Die Speiseröhre ist extrem dehnbar und durch Schleimdrüsen sehr gleitfähig. Der Magen ist ein Hohlmuskel mit Drüsen in den Wandflächen. Bei einem Nüchternen Hund liegt der PH-Wert im Magen bei etwa 6,0. Durch die Nahrungsaufnahme wird der Magen zur Bildung von Magensäure angeregt, dabei entsteht reine Salzsäure. Dabei sinkt der PH-Wert auf etwa 2,0-3,0. Zu viel Eiweiß oder Mineralstoffe in der Nahrung verhindern den PH Abfall im Magen und hemmen so die Aktivität des Eiweiß spaltenden Enzyms Pepsin und die Keimtötung. Die Nahrung bleibt 2-8 Stunden im Magen.

Die Proteinverwertung beginnt bereits im Magen des Hundes. Dort ist das Enzym Pepsin aktiv was Eiweiße spaltet. Dieses Enzym wird durch die Einwirkung von Magensäure und Aminosäuren aktiviert. Dabei werden Proteine in größere Stücke so genannte Peptone gespalten. Der optimale PH-Wert um das Pepsin zu aktivieren liegt bei 1,5 und 3,5 entsprechend dem pH im Magen des Hundes während der Verdauung. Bindegewebe z.B. Keratin wird von Pepsin nicht ausreichend abgebaut.

Jetzt verlässt der Speisebrei den Magen und gelangt in den Zwölffingerdarm, den ersten Abschnitt des Mitteldarms.

Im Dünndarm herrscht ein PH-Wert von 7 und 9. Im Dünndarm wirken so genannte Pankreasenzyme Trypsin und Chymoptrypsin, die die Peptone zu Oligopeptiden abbauen. Die Oligopeptide bestehen nur noch aus wenigen Aminosäuren. Im Gegensatz zu Proteinen werden Kohlenhydrate und Fette erst im Dünndarm verdaut. Im Dickdarm wird überschüssiges Wasser und Ionen entzogen die für den Wasserhaushalt wichtig sind. Was übrig bleibt kennen wir ja alle Braun und riecht nicht lecker J

Hunde besitzen einen relativ kurzen Darm dieser ist nur etwa viermal so lang wie der Hund und die Nahrung passiert den Darm relativ schnell. So können auch Krankheitserreger dem Hund nichts anhaben und er könnte auch teile eines Kadavers fressen ohne zu erkranken.

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